Wir halten Sie auf dem Laufenden

Corona - und kein Ende

 

Wir verdichten die Informationsflut über die diversen Corona-Hilfen mit einer zusammengefassten Info:

 

Eine echte Hilfe stellt die Möglichkeit dar, Kurzarbeitergeld (KUG) zu erhalten, vor allem, wenn es - wie jetzt vorgeschlagen - 80% (oder 87% mit Kindern) - ausmachen soll. Das hilft dann auch den betroffenen Mitarbeitern.

  • Unsere Lohnbuchhalterinnen können die komplexen Abrechnungen durchführen und das KUG beantragen.

 

Die Soforthilfe ist ein schönes Wort - vom Betrag her aber für den, der es wirklich braucht viel zu wenig.

  • Der Antrag ist von Ihnen persönlich zusammen mit einer eidesstattlichen Versicherung zu stellen.

 

Die bei einem Liquiditätsengpass akzeptable Lösung sind die Kreditmöglichkeiten. Hier sollte aber nicht übersehen werden, dass die Kredite der KfW zu tilgen und auch zu verzinsen sind. Bei voller Bürgschaftsübernahme durch den Bund beträgt der Zinssatz 3% p.a.. Wenn der mit 80% oder 90% verbürgte Kredit beantragt wird, prüft die Bank nach unserer bisherigen Erfahrung so genau, wie bei anderen Krediten auch. Eine zeitliche Verzögerung für den Genehmigungsprozess ist unvermeidlich.

  • Wir können Sie bei der für die Kreditgewährung vorzulegenden Liquiditätsplanung unterstützen.

 

Die laufenden Vorauszahlungen auf die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer sowie die Gewerbesteuer können an die erwartete verminderte Ertragslage für das Jahr 2020 angepasst werden. 

  • Wir können die erforderlichen Anträge für Sie stellen - auf der Basis einer aktuellen und realistischen Prognose. Dies ist eine sinnvolle Maßnahme, damit keine überhöhten Steuervorauszahlungen geleistet werden.

 

Die monatlichen oder quartalmäßigen Zahlungen für die Umsatzsteuer-Voranmeldungen können jeweils einzeln und individuell - also jeweils mit einem gesonderten Antrag - gestundet werden.

  • Wir können die Stundungsanträge für Sie stellen - wir raten jedoch davon ab, da es sich nur um eine sehr kurzfristige Stundung handelt und eigentlich nur die Steuer zurückgehalten wird, die von den Kunden zusätzlich zur erbrachten Leistung kassiert wird.

 

Die Sondervorauszahlung auf die Umsatzsteuer-Voranmeldungen - also das 1/11 - kann für 2020 zurückgefordert werden.

  • Wir können diesen Antrag für Sie erstellen - wir bitten jedoch zu beachten, dass Ihnen dann zum 10.02.2021 eine doppelte Zahlung bevorsteht. Schließlich fällt dann mit der unverkürzten Dezember-Zahlung die Sonder-VZ für 2021 zusammen.

 

Die Aussetzung - also die Stundung bis 2022 - der Mietzahlungen und Kreditraten sollte vorsichtig überlegt werden.

  • Die Zahlungen sind nur zeitlich verschoben und belasten später doppelt; außerdem dürften die Beziehungen zum Vermieter und zur Bank unter Druck geraten.

 

Wir wünschen unseren Mandanten, dass sie auch ohne fremde Hilfe erfolgreich durch die Krise kommen!

 

Kanzlei-Info:

 

Die Umstellung unser Kanzlei-Zeiten hat sich bewährt. Seit Anfang 2019 haben wir die Bürozeiten - bei gleicher Stundenzahl - von 5 Tagen auf 4 Tage verdichtet. Der zusätzliche freie Freitag hat die Lebensqualität unserer Mitarbeiter verbessert und die eine Stunde mehr an den übrigen Tagen nur unwesentlich belastet.

 

Unsere Mandanten haben sich dem neuen Rhythmus schnell angepasst - vielen Dank dafür.